Raketenwurm 1 Bau
(Hangmodell, es kommt aber anders...)
Da das Gewicht erstmal nebensächlich ist, wird auf Absaugflies verzichtet.
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Ca. 10* Wachsen der Formen mit W 70 (Norpol).
(Zur Sicherheit noch PVA in die Formen, obwohl das W70 dies nicht benötigt.)
Bezug u.a. Modellbau Hilgendorf (Ebalta)
Wachs mit Lappen auftragen, ganz kurz anziehen lassen und dann sofort vorsichtig und ohne Druck mit einem weichem Baumwolllappen aufpolieren. Zwischen den einzelnen Wachsvorgängen mind. 6 Stunden ablüften lassen. Vor dem Formenbau mindestens 12 Stunden durchhärten lassen.
1*58g, vorne 4* 163g GFK, hinten 3*163g GFK
Rot eingefärbtes Epoxyd Harz.Je 1 CFK Roving in den Ecken.
Rumpf Gewicht 158g (Hangversion)
(Ein erneuter Rumpf mit 49g/163g/170g Kevlar ca.45Grad/49g GFK ergabt dann 105g)
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2K Lesonal spritzen. Deckschicht aus eingefärbtem Harz einrollen, angelieren lassen. So dückt sie das Gewebe nicht durch. Kanten mit Harz/Tixo/Baumwollflocken einstreichen. Aussenlage 1*58 (54)g Glas, Stützstoff 1mm Balsaholz und als Innenlage 1*25g Glas in 45 Grad eingelegt. In der Mitte, Ober- und Unterschale, noch eine verjüngende Lage 58g GFK.
Abreissgewebe als Scharnier. Auf Abreissgewebe um überschüssiges Harz auf zusaugen wird verzichtet (Hangversion).
Nach dem Absaugen mit 0,3-0,5 bar.
Neben den 3*NF24 CFK Rovings (Holm, abgestuft) wurden hier noch ein paar weitere eingelegt.
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3 CFK Rovings in der Endleiste, flach nebeneinander. Besser CFK Band oder nur einen Roving nehmen, damit die Endleiste sehr dünn wird.
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Holmsteg: Balsa längst/CFK Schlauch.
Hilfsholm und Klappenholm: Strohhalm/GFK Schlauch
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58g fertig bereinigt (Hangversion) |
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Austrennen der Klappen mit einem Diamantkreissägeblatt, per Hand. Schnitte in die Fläche mit einer Laubsäge, beides an einem Stahlband entlanggeführt. Die Dichtlippe wird mit Tesaband gemacht. |
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Zuschneiden des Stützstoffes aus 1mm Balsaholz. Damit sich das Balsa nicht so stark mit Harz vollaugt, wird es mit Tapetenkleister eingestrichen. (EMC-Vega Tip).
2K Lesonal spritzen. Deckschicht reinrollen, Kanten mit Harz/Tixo/Baumwollflocken einstreichen.
Aussenlage 1*54g Glas und1*49g Glas beide 45Grad, 1mm Balsa. Abreissgewebe als Scharnier, hier etwas mehr Harz reinstreichen, weil das Abreissgewebe Harz aufsaugt. Absaugen mit 0,3-0,5bar.
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50* NF24 CFK Rovings, abgestuft, oben und unten. Wie sich später herausstellt viel zu viel. Innenlage 1*49g Glas 45Grad. Absaugen mit 0,3-0,5bar. Problem: die Rovings liegen als "Berg" in der Form, Holmbreite in der Flächenmitte 15mm, aussen ca. 10mm.
In der oberen Form müssen die Rovings noch rein. Die Trennebene ist schon teilweise bereinigt.
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Besondere Modelle erfordern besondere Maßnahmen...
Hier geht`s sehr eng zu. Der Holm ist hier 15mm breit. (Obere Form)
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Damit die Form zugeht, darf an diesen Stellen kein Gewebe, Harzverdickung... sein!! |
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Holmsteg: Balsa/GFK Sandwich. Der Holmsteg muss dann auf ca. 5-6mm runtergeschliffen werden.
Die Holmkonstruktion bedarf noch einer Verbesserungsarbiet, damit weniger Harz zum verkleben genommen werden kann.
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Im Randbogenbereich kommt Depron/CFK Schlauch. |
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Hilfsholm: Strohhalm/CFK Schlauch,
Klappensteg: Strohhalm/GFK Schlauch.
Fixiert mit Depronstücke.
Harz/Baumwollflocken/Microballons/etwas Schaumtreibmittel. Gemisch zum schliessen der Form. In der Nasen und Endleiste liegt noch ein CFK Roving.
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Austrennen der Ruder. Hiermit wird nur der durchgehende Schnitt gemacht. Das Scharnier selber wird mit einem Diamantsägeblatt per Hand gemacht. Damit wird die Deckschicht bis zum Abreissgewebe durchgeritzt, dann wird das Ruder vorsichtig an einem Lineal gebrochen - fertig. |
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Flächen Gewicht 600g (Hangversion)
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Die Dichtlippe wird aus Klarsichtfolie/gelbes Isolierband und doppelseitigem Klebeband angefertig. |
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Die Ruderhörner sollte man weiter nach aussen legen damit man das Messingrohr nicht so weit zusammenquetschen muss, so hält der festgelötete 1mm Stahldraht sicher besser.
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Rohmodellgewichte:
Rumpf: 158g
VLW: 58g
Fläche: 600g
Querruder: Futaba S3150 (11mm passen dank spezieller aerodynamischer Abdeckungen)
Wölb: Futaba S3150
Höhe: Graupner C341
Empfänger: Schulze alpha 8.35W
Empfänger Accu: N1700SCR
Flugfertig: ca. 1,5kg (Hangvariante)
E-Antrieb: (Gewicht Rohmodell ca.800g, es bietet sich demnach ein 10 Zellen-Antrieb an)
Hacker B50-7S 6,7:1
Hacker Master 125-O-F5F
10* GP2200
RFM 15*13"
Empfänger Accu: Sanyo NiMH 800 HR-4U
Gewicht ca. 1,9kg
Gesamtflächenbelastung: 70,89 g/dm
Stromaufnahme im Stand mit 40mm Mittelstück: 90A
(da der Steigflug mit ca. 25-30m/s nicht ganz zufriedenstellend war )
12* GP2200: 110A (ca. 2kg, 74,6 g/dm; noch besserer Durchzug, Gleitwinkel, Steigflug ca. 35m/s, Motorlaufzeit ca. 70sek)
Die ersten Flüge verliefen ohne Probleme. Positiv erwiesen sich die Futaba Servos, kein Vergleich zu den Dymond D60, nun "stehen" die Ruder. Die 70g/dm machen sich deutlich im Speedflug bemerkbar. Der Schwerpunkt wurde bei 74mm eingestellt, das Modell pendelt hier waagerecht aus. Beim Anstechen aber immer noch ein kleiner Abfangbogen bzw. im Rückenflug viel "drücken", er muss also noch weiter nach hinten. Der "Strat" Wurm zeigte dies auch (nur hier wurde der SP immer noch nicht richtig erflogen). Die EWD wurde mit der Strat Einstellehre fest eingestellt.
SP nun bei ca. 77-78mm (Wurm pendelt waagerecht aus). Höhenruder auf Null, Sinkflug von ca. 20Grad. Ca. 1mm Höhentrimm ergibt einen Geradeausflug. Anstechen ergibt so schon einen grösseren Abfangbogen, bei Höhenruder auf Null bleibt der Wurm in der Flugbahn.
Der Bau eines Raketenwurmes für E-Flug
(alles ohne Abreissgewebe und Absaugfolie-Flies, hier die Änderungen gegenüber der "Hangversion" ):
Das Ziel soll sein, das man mit dem B50-7S und 12 Zellen, die GP3300 nehmen kann. Dafür muss ca. 195g eingespart werden damit der Raketenwurm flugfertig ca.2kg wiegt.
Rumpf: Vorne 2*49g GFK, hinten 1*49g GFK, 4*CFK Rovings in den Ecken und duchgehend, 1* 170g Kevlar ca.45Grad, 1*49g GFK durchgehend.
Gewicht fertig 88g!
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VLW: 2k spritzen, Deckschicht einrollen. Das Gewebe wird nun auf einer Folie mit Schaumstoffrolle getränkt, mit Küchenpapier überschüssiges Harz abgetupft,und erst dann in die Form gelegt. Stützstoff 0,8mm Balsa. Aussenlage 54g, Innenlage 25g GFK beide 45Grad, in der Mitte überlappen/Trapez, End- und Nasenleiste 1*CFK Roving.
Gewicht fertig 46g!
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EWD Schablone ca. 0,3 Grad
Der Rakentenwurm reagiert sehr empfindlich bei schon geringen EWD Änderungen! Keinesfalls sollte man die EWD zu gross machen, weil man sonst, trotz nach hinten gelegtem Schwerpunkt, beim Speedflug nur am drücken ist!
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Verbesserte VLW Anlenkung. Das Messingrohr wurde nicht so stark zusammen gedrückt, sodass der Stahlstift eine grössere Auflage hat und sich nicht mehr lockern kann |
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Die Antenne wird im VLW hochgelegt an an einem 0,5mm Stahldraht angelötet, der nach hinten raus kommt. Geringerer Widerstand als eine Schleppantenne. |
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Fläche: Hier werden nun 30 * NF24 CFK Rovings (oben und unten) verwendet.
Holmlegeplan in Anlehnung an die Ariane V5 H.Delago.
25 Stück würden auch reichen, da bei der Ariane V5 30* HT Rovings (schon halt älter) drin sind, hier aber NF24 genommen werden. (Habe dann doch 30 NF24 genommen.)
2K Lesonal, Deckschicht, Aussenlage 1*54g Glas und 1*49g Glas beide 45 Grad, in der Mitte überlappen/Trapez, 1mm Balsa, Innenlage 25g Glas ca. 45 Grad. Alles dünn mit Schaunstoffrolle in die Form gerollt. 25g Gwebe mit Kreppband abkleben, so kann man es besser schneiden und auch in die Form legen!
Gewicht: 420g
Verbesserungen:
Für eine bessere Verklebung (um Delamination zu verhindern) Balsa-GFK (wenn) nur ganz leicht mit Tapetenkleister einstreichen. Schleifstaub absaugen! Evtl. sogar auf diesen Porenfüller verzichten.
Fläche:
Damit die Flaps torsionsteif werden, darauf achten das der Klappensteg nicht zu weit weg vom Scharnierschnitt liegt! Durch die "nur" 25g GFK Innenlage, darauf achten das der Stützstoff weit am Scharnierschnitt liegt, sonst kann sich die Oberseite beim Betätigen der Flaps zu stark bewegen, weil zu dünn! Auch hier den Hilfsholm nicht zu weit nach vorne legen!
VLW:
Im Knick eine Verstärkung aus CFK-Gewebe (innen aufs Balsa). Holm-Schlauch im Knick durchgehend.
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Einsparung gegenüber der "Hangversion": 262g
Flugfertig mit 12* GP3300 SCHR-U Gen2 1,96 kg (diese Zellen entwickeln mehr "Druck" als die GP2200)
Update auf Futaba 2,4GHz:
R617FS
Empfängeraccu Hyperion LiFe 850mAh 2s 6,6V, über 10A Si-Diode mit anti. Z-Diode (damit der Accu für evtl. Rückströme puffert.
Flugaccu Lipoly X-Cell 3S/4200mAh
Einstellwerte:
Schwerpunkt: 77-78 mm von Nasenleiste
Höhe: +5mm / -5mm aussen, 20% Expo
Querruder: +8mm innen / -6mm innen, 10% Expo
Butterfly: Wölb -10mm und -20mm innen, Quer +8mm aussen, Höhe ca.-1,5mm aussen (auf einem 3Stufen Schalter!)
Thermik (Langsamflug): Quer+Wölb ca. -2mm innen, Höhe ca. +2mm aussen
Speed: Höhe 0 mm
Start: Höhe ca. 0,5mm Tiefe (es zeigte sich das der Motorsturz zu gering ist, auch beim Strat Wurm)
Links:
RCGroups Video vom Bau eines Raktenwurmes 2te Seite (250MBytes)
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Burghard Gruszla Am Nachtflügel 4 30890 Barsinghausen
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