| Überlegungen zur Antriebsanlage der Bermpohl:
Geschwindigkeit original: 24sm (19Knoten)
M 1:22 = Modellgeschwindigkeit: 2,63m/s ca 8,5km/h 4,2Knoten (nicht wie Graupner sagt 5km/h)
Mittelmotor: Decaperm 6V.
Aussenmotoren evtl. Speed 600BB SP 7,2V Wirkungsgrad 72% evtl. mit Zahnriehmen 2,5 Untersetzung.
ich denke die Monoperm Super (3A) würden die Leistung nicht bringen.
Fahrtregler 1* für Mittelmotor (20A) und 2* für Aussenmotoren (40A)
Neueste Überlegungen gehen zu einer 12V Anlage:
Mittelmotor:
Speed700 (evtl. mit Zahnriehmen)
Aussenmotoren:
Speed 500, 600, 720 Torque
** Die Entscheidung ist gefallen**
(ob dies übermotorisiert ist wird sich zeigen...)
2* Speed 600 BB Turbo 12V
40mm Messing 3 Blatt
1* Speed 700 BB Turbo 12V mit Power Gear Zahnriehmengetriebe 2:1
60mm Messing 3Blatt
Wellen:
Als Stevenrohre wollte ich nicht die von Graupner nehmen. Denn sie müssen wasserdicht sein und sollten leise sein. Also sind kugelgelagerte mit guten Dichtungen gefragt. Dies hat aber seinen Preis!
Evtl. von Harhaus welche.
oder von Gundert oder Steba (GZS).
Es sei denn man baut sie sich komplett selber, dazu wäre aber eine Drehbank gut.
Ich habe sie nun von Torsten Gietenbruch. Er baut sie nach Kundenwunsch, schnell, preiswert und gut. Motorseitig mit Kugellager, Schraubenseitig sind Sinterbuchsen. Uneingeschränkt empfehlenswert!
Kupplungen:
Hier habe ich die ROTEX Kupplungen von Conrad genommen.
Propeller:
Mittelmotor: 50-60mm 3Flügel Messing rechtsherum (von achtern in Fahrtrichtung gesehen)
Aussenmotoren 40mm 3Flügel Messing, der linke Prop dreht linksherum der rechte Prob dreht rechtsherum (von achtern in Fahrtrichtung gesehen)
Zu beachten ist das Graupner die Drehrichtung umgekehrt angibt (vom Motor nach achtern gesehen), andere Hersteller von achtern in Fahrtrichtung! Im Originalschiffsbau wird von achtern auf den Propeller geschaut, in Fahrtrichtung "voraus". Dreht sich dann der Propeller bei Vorwährtsfahrt im Uhrzeigerzinn, ist es ein "Rechter". Gegen den Uhrzeigersinn ein "Linker".
Die Ruderkoker befinden sich unter der Wasserlinie! Einfach nur einen Gummring auf die Welle zu schieben, wie in der Anleitung beschrieben, halte ich für zu unsicher. Deshalb dieser Aufbau, ähnlich einem Stevenrohr.
Ruder:
Hier meine Skizze für die Ruderkoker.

Farbe:
Auf jeden Fall die grossen Flächen spritzen. Da ich wohl die alte Lackierung nehme, also nicht die Ral Töne nach der neuen DGzRS Farbkarte, gibts keine Probleme mit dem Leuchtrot. Somit werde ich die Ral Töne nach der Graupner Anleitung nehmen können.
Enweder Acryl oder 2 K Lack.
Bei Acryl: BRILLUX 880 seidenmatt
2K: Autolackierbedarf , scheint billig zu sein
2K: "Ralle" Ralf Schneider
2K muss aber nicht sein.
Kleben:
Beim ABS Kunststoff der Aufbauten UHU Hart, für den Rest Stabilit Express. Beides löst das ABS an und bringt die gute Verbindung.
Nun las ich das Stabilit Express mit der Zeit Wasser ziehen soll und die Klebeverbindung brüchig wird.
Man könnte die Klebestelle mit Epoxy Harz oder Lack überstreichen.
UHU allplast löst ABS an und hält sehr gut. Sehr sparsam zu verwenden, weils das ABS stark anlöst!
UHU plus acrylit ?
UHU Kraft hält mittelmässig.
Sekundenkleber hält sehr gut. (soll lt. Rcline.de nicht wasserfest sein)
Aceton: löst das ABS an und verklebt sehr gut.
UHU Endfest 300 soll lt. der Fa. UHU nicht wasserfest sein.
Epoxyd Harz geht keine gute Verbindung mit dem ABS ein.
UHU plast hält nicht.
Accus:
Vegesack ein BEC System.
Bei der Bermpohl ein Blei Accu 12V, ?Ah. Kommst dann aufs Gesamtgewicht drauf an.
Dieser Blei Accu soll mehr Kapazität wie die 12V/7Ah Typen haben:
12V/5Ah Hochstromaccu Yuasa NPH 5-12
Vielleicht aber auch NiCd Accus...
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