Ein F5B Wettbewerbsmodell entwickelt vom mehrfachen Weltmeister Franz Weißgerber/Ariane Team
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Technische Daten:
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Antriebsüberlegungen: |
Servos/RX: |
Spannweite: 1,68m
Leergewicht: ca.510g
Fluggewicht: ca 1300-2300g; FAI 2000-2102g
max. Gewicht: 2300g
Antrieb: 10-27 Zellen max.1100g
Höhe/Quer/Wölb/Motor
Profil: RL1 7,3%
Flächeninhalt: 0,25m^2
V-Leitwerk: 0,0303m^2
Hergestellt in der Tschechei !?
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1. Eine von mehreren Empfehlungen von Kontronik (Katalogangaben)
Kontronik Fun 500-27 5,2:1
Beat 55-6-18
14*10" / 15*9"RFM
16 Zellen RC-4/5 SC 1600mAH oder Sub C RC2400mAH
ca. 55A 20-25m/s
oder
18* 4/5 CP1700SCR
14x9,5"
69A (Standstrom mit gepushten Zellen)
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Kontronik Fun 500-27 5,2:1
Beat 50-8-30 / Beat FAI 24 / 27
15*15"
24 Zellen RC-4/5 SC 1600mAH oder 4/5 SC CP1700SCR
Strom ?
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oder (Herr M.Franz nicht über 80A geht zu Lasten der Accus, deshalb bei 24 Zellen diese Empfehlung : )
Fun 500-27 6,2:1
FAI24 (350Euro !! )
24 Zellen
14*11" 60A
15*13" 75A
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2. Wurde von Carbon Vertrieb Hr. Wanner u.a empfohlen
Hacker 50-7S 6,7:1
Master105
16*16 RFM schmal
14 Zellen 2400
ca. 100A 50m/s
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Das wird der Antrieb!
3. Die Fa. Hacker meinte zu 18 Zellen:
B50-12S 6,7:1 (Spannung max. 20Volt, Strom max.100A)
16*16 breit RFM
ca.75A
Jeti-Hacker Master 99
18 * RC4/5 SC Flight 1600mA p&m
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Sanyo A-TS 1950 FAUP
hier steht auch was über die Zelle
Pflege dieser Zelle
Bemerkung:
sicher gibt es noch "bessere" Antriebe (siehe die neueste FAI Generation mit GP3000 Zellen), nur ich gehe den Mittelweg, Wettbewerbe sind auch nicht geplant, 190A möchte ich auch nicht fliessen lassen...
Als Stecksystem wäre das was:
Lehner 150A 5,5mm
oder das 4mm System von Kontronik
Gibts u.a. bei Hoellein.
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Neuerdings wird bei F5B auch mit: (bis über 190A)
17 Zellen GP3300
18 Zellen GP3000
geflogen.
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Carbon Vertrieb schlägt die Graupner DS281 und DS361 vor.
Eine Nachfrage bei Hr. Wanner ergab das die DS281 auch wenn es 9g Servos sind, ohne Probleme bei denen laufen und besser wie die von Volz sein sollen.
Erfahrungen Volz
Querruder: Dymond D60 Kunststoffgetriebe
Die neueren DS261 (DS281 mit Metallgetriebe) sollen ein schwächeres Zahnrad haben was wohl öfters bricht! Ob nun das DS281 auch = ?
Wölb: Graupner DS368 Metallgetriebe
Höhe: Graupner DS361 Kunststoffgetriebe
Empfänger:
SMC 19 DS
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Masse keine Herstellerangabe!
Die Fläche ist in CFK/GFK mit , glaube, Rohazell als Stützstoff aufgebaut, der Holm ist aus Balsa hochkant mit GFK, der Rumpf aus GFK/Kevlar. Bei der Flächenauflage sind Kohlerovings eingelegt. Lüftungsschlitze sucht man vergebens, hier ist Eigenarbeit angesagt, um evtl. die Lüftungsschlitze nach Bedarf anzubringen. Die Bauanleitung sagt allerdings nichts von Lüftungsschlitzen. Hr. Wanner meinte dazu: "wir haben keine Lüftungsschlitze, weil die Motoren nur für ein paar Sekunden eingeschaltet sind, die Accus sowieso warm werden und die auch nicht durch Lüftungsschlitze ausreichend gekühlt werden könnten. Einzig der Regler könnte Lüftung gebrauchen, dies liegt dann aber auch am eingesetzten Antrieb. Beim 24 Zellen FAI Antrieb seien keine Lüftungsschlitze erforderlich..."
Das Modell wird komplett fertigt geliefert, es muss nur noch die RC-Anlage eingebaut werden.
Geliefert wurde das Modell vorab, weil die Transportbox, aus 8mm Sperrholz, noch nicht fertig war, in einem sehr grossen und stabilem Karton. Alle Teile waren mehrfach in Luftpolsterfolie verpackt. Die Fläche war mit den 2 Flächenschrauben mit einem Sperholzbrett verschraubt und auch in Luftposterfolie eingepackt. Lobenswert! Auch zu erwähnen ist der gute Kontakt und die Beratung bei Carbon-Vertrieb (Herr Wanner). Besser gehts hier nicht!
Noch kurz was zur optischen Qualität: (meine Meinung)
Der Rumpf ist 100%. Bei der Fläche muss ich sagen, es ist ein Wettbewerbsmodell, dafür ist sie optisch/bautechnisch Top! Allerdings nicht mit Modellen von Jaro Müller (Euromodell) zu vergleichen. Auch wenns nur kleine Details sind (Randbögen, Scharniere, Schlitze)
| In diesem stabilen Karton wird die Ariane angeliefert |
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| Die Fläche ist auf diesem Sperrholzbrett verschraubt. So wird sie angeliefert. |
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| Querruderanschluss |
Rumpf |
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Servoschacht |
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| Wölbklappen |
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| V-Leitwerk |
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| Hier kann man den Hauptholm (Verkastung) der Fläche erkennen |
Einstellehren, Schwerpunktwaage... |
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| Zubehör, Abdeckhauben für Quer und Wölb (müssen noch ausgeschnitten werden) |
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Gewichte:
Rumpf = 117g
Fläche = 357g
V-Leitwerk = 40g
Hiermal eine kurze Überschlagsrechnung bei der Antriebsauslegung:
Ariane Rohbau 514g
18*RC 4/5 SC (a.44g) 792g
RX 45g
RX Accu 45g
5* Servos ca. 125g
Motor Hacker B50-12S 6,7:1 253g
Regler Hacker Master99 58g
Latte/Spinner 31g
Servokabel... ca. ?
Das FAI Reglement sieht neuerdings ein Mindestgewicht von 2000g vor und eine max. Accuzuladung von 1100g, 36,0dm² Gesamtfläche (Fläche+HLW).
Flugfertig 1988g
Gesamtflächenbelastung: 70,92g/dm
Positives :
Sehr druckfeste Fläche!
Dünne Lackierung.
Sauberer Rumpf, saubere Naht, gut durchdacht die Servoaufnahme.
Motorspant eingeklebt.
Gut passende V-Leitwerksaufnahme.
Die Dichtlippen sind kein Klebeband, sondern aus GFK.
Ruderhörner an allen Klappen sehr gut befestigt.
Einstellehren für alle Ruder.
Ein 25 seitiges A4 Handbuch mit Bauhinweisen und Einstelltips. Vorbildlich! Einzig diverse Mix Angaben für z.b. Butterfly-Höhe...fehlen.
Eine Transportkiste aus 8mm Sperrholz (40 Euro Aufpreis). Sogar ein Schraubendreher ist dabei. Hier wird das Modell nicht einfach hineingelegt, sondern die Fläche, das V-Leitwerk und der Rumpf haben ihre festen Positionen und werden hier fest verschraubt. Dann bleibt noch genug Platz für Accus und Zubehör. Das einzig negative ist das das V-Leitwerk immer demontiert werden muss.
Negatives:
Die Quer und Wölbklappenscharniere der Fläche sind relative breit (ca.1-1,5mm). Dies könnte man schmäler machen. Ebenso die Einschnitte am Anfang und Ende der Ruder. (Persöhnliche Meinung)
1-2 sehr kleine "Vertiefungen" und Microlöcher in der Ober/unterseite des V-Leitwerks.
Rumpf etwas dünn, aber für F5B Modelle so üblich. Dank dem Kevlar hat er die Festigkeit.
Werte auf der Wölbklappenschablone unklar. (bis auf die -80Grad)
Eine Flächenbefestigungsmutter ist im Rumpf leicht schief einlaminiert, es musste an der Fläche gefeilt werden, damit die Schraube überhaupt passt. Sie passt nun , aber halt nicht 100% gerade. Schade!
Der Bau:
Wölbklappen Servos DS368. Sie passen in der Höhe so nicht rein! Den Stützstoff nehme ich nicht weg, weil mir dann das die Schale zu dünn wird, auch besteht die Gefahr des Einbeulens. Wenn die Fläche schon so dünn ist, hätte man die Servoabdeckungen nur etwas dicker machen können,1-2 mm mehr Luft hätten gereicht. Ein abschleifen der Servoabdeckungen und das positionieren der Servos dicht an den Hauptholm ist die Lösung (obwohl die Servoabdeckungen immer noch mit leichtem Druck drauf gehen). Das abschleifen der ca.70 Euro teuren Servogehäuse ist wohl nicht zu empfehlen.
Um den vollen Wölbklappenauschlag (-80Grad!) zu erreichen, sind daher die mitgelieferten 2mm Gewindestangenstücke, für die Gabelköpfe, etwas zu kurz. Es wurden neue angefertigt.
Bei den Querruderservos D60 gibt es keine Probleme.
| Wölbklappenservo |
Querruderservo
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Beim Einbau der Servos halte ich mich an die Anleitung, sie werden also mit 5min Epoxyd eingeklebt. Als Querrudergestänge verwende ich 1,2 mm Stahldraht der dann auf den Metallgabelkopf geht. Die dünnen Ruderarme der D60 liessen nichts anderes zu. Sämtliche Ruderanschlusse wurden noch zusätzlich mit Schraubensicherungslack gesichert.
Die Einstellehren sind zwar eine gute Idee, leider ermöglichen sie nur eine ungenaue Einstellung. Auch die Angaben an den Lehren sind nicht ganz eindeutig.
Ein Anruf bei Carbon Vertrieb brachte die Lösung:
"Die Wölbklappenschablone ist auch fürs Querruder und die Querruderschablone fürs Höhenleitwerk. Die Wölbklappen ca. 2mm für Thermik nach unten und für Speedflug sind (erstmal) keine Ausschläge nach oben notwendig. Aber jeder hat da so seine eingenen Einstellungen."
Nur die angebliche Höhenruderschablone passt nicht aufs Höhenruder. Bei dem Preis hätte man für die Grundeinstellungen doch korrekte und vor allem klare Schablonen bzw. gedruckte Einstellwerte erwarten können. Hier ist also nach Verbesserungsbedarf.
Der weitere Ausbau ging ohne Probleme von statten. Der Empfänger sitzt hinter dem Höhenruderservo und davor der 1100mA Empfängeraccu. Die Antenne hängt hinten aus dem Rumpf heraus.
Der Schwerpunkt kann sehr gut mit dem Antriebsaccu festgelegt werden. Damit sich der Accu nicht verschiebt, wird er von unten, durch den Rumpf, mit einer M5 Nylonschraube gesichert. Dazu wird im Accu ein Stück Epoxyplatine , mit M5 Gewinde in Micoballons, mit eingeschrumpft.
Einstellwerte fürs Einfliegen:
Höhe: +5mm / -5mm
Querruder: +12mm / -5mm
Differenzierung Queruder: 50%
Wölb/Butterfly: -70Grad
Schwerpunkt: 60mm
Thermik Quer/Wölb ca. -2mm
Failsafe: Motor aus, alle Ruder neutral, Höhe +1mm
Gas: 0 / 70% / 100%
Verzögerung von 0 auf 70% 2.5sek, von 70% auf 100% 0,8sek
Verzögerung von 100% auf 0 ca.2sek
Noch keine Mixwerte für Butterfly-Höhe ...
Stromaufnahme im Stand (Vollgas): 75A
Einfliegen:
Leider herschte eine steife Brise von 4-5 Windstärken. Das Modell wurde durch einen Helfer in 70% Gasstellung gestartet. Es zog, ohne auszubrechen, in einem leichten Bogen nach oben, dann Vollgas und Höhe gezogen, senkrecht gings nach oben. Nach ca. 5sek, oder waren es 7sek.?, Motor aus. Ich erwähne mal nicht Sichtgrenze oder so, es war eine für mich schon recht gute Höhe. Teilweise war , bedingt durch die "nur" 1,68m, das Modell "unsichtbar". Da die Oberseite der Fläche weiss ich, bis auf den Randbogen, ist bei hellem Himmel die Lage des Modell nicht immer sehr gut zu erkennen. Es ist halt ein reines Wettbewerbsmodell und dort wird höchstens im Zeitflug in grösserer Höhe geflogen. Man könnte die Sichtbarkeit durch eine intensivere Lackierung erreichen, keine Anhnung warum immer weiss die Grundfarbe ist, so viel Aufwand ist das einfärben der Deckschicht doch nicht.
Es folge der Trimmflug: etwas Höhe (+1mm) rein getrimmt werden, der Schwerpunkt muss noch etwas nach hinten, etwas Querruder nach rechts getrimmt und fertig. Nur warum fängt sich das Modell nicht beim abfangen, es müsste lt. Trimm ja kopflastig sein? Den Geschwindigkeitsbereich fand ich ausreichend, wobei die "echten" Speeds noch ausstehen, der Abreisstest verlief positiv, das Modell nahm nur kurz die Nase nach unten. In der Butterflystellung ging die Nase nach oben, klar es muss noch Tiefe beigemischt werden. Noch ein paar Rollen und Speedwenden dann gings an die Landung. Das Butterfly macht hier einen guten Eindruck, nur stellte ich fest, wenn man es wieder rein nimmt sackt das Modell durch, also fein dosieren und kurz vor dem aufsetzen Höhe ziehen. Aber genau dies Verhalten sagte mir auch Herr Wanner. Da ich das Modell noch nicht kenne begann ich einen langen Landeanflug und nicht wie mir Herr Wanner sagt (hoch reinkommen, Butterfly, steil runter und kurz vor dem auf setzen Butterfly wieder rein und Höhe ziehen).
Da ich dachte das der Motor, ähnlich wie bei den 27 Zellern, mehr zieht und auch den Start etwas erschwert, wurde in Halbgasstellung (70%) gestartet. Hier verhält es sich aber anders, es ich gut zu halten und wahrscheinlich auch mit Vollgas zu starten. Ein befürchtetes Ausbrechen , wegen dem Drehmoment, nach links war nicht festzustellen.
Aufgrund des starken Windes kann noch nicht mehr gesagt werden, aber dieser Erstflug zeigte sich schon sehr positiv.
Auch am nächsten Tag herrschte Windstärke 3. Der Schwerpunkt wurde auf ca. 63mm zurück genommen, es musste wieder +1mm Höhe getrimmt werden. Bei weniger Wind muss dann mal der richtige Schwerpunkt genau erfolgen werden. Denn mit der mitgelieferten Schwerpunktwaage ist nur ein grobes Einstellen möglich. Lt. Hr. Wanner soll aber der Schwerpunkt bereich nicht so kritisch sein und das auswiegen per Waage reicht. Was sich wieder als hervorragend erwies war das Butterfly, auch im langen Landeanflug fein dosiert, die Wölbklappen max. "nur" 45 Grad runter, mit Tiefenrudertrimm sind die Landungen ein Kinderspiel. Das Verhalten bei Windstille muss dann noch probiert werden.
Der 3te Flug mit SP bei 63mm, Abriss in der Steigphase (kaum Wind)!! Leider bestätigten andere V11 Flieger dies. "trotz Höhentrimm kein Abfangen...der SP liegt deutlich hinter den Angaben..." Kurz: die SP Angaben haben irgendwo einen "Haken" 60mm mit über 2mm Höhentrimm und kein abfangen. 63mm mit 2mm Höhentrimm und auch kein abfangen. Wenn der SP zu kopflastig wäre müsste sich das Modell beim anstechen doch abfangen, dies machte es überhaupt nicht. Andere V11 Piloten fliegen mit einem SP von 74mm und das Modell fängt sich ab. Siehe u.a. hier.
Die Nachfrage bei Carbon Vertrieb ergab, das das Modell beim Schwerpunkt von 60-67mm neutral ohne Höhentrimm fliegt und ein abfangen gibt es nicht!
Warum haben andere auch mit diesem Punkt Probleme? Warum fliegen andere bei 70-72mm und erst dort fängt sich das Modell ab?
Die Meinungen gehen beim Schwerpunkt dahin, das die V11 ein reinrssiges Wettbewerbsmodell ist und das das selbstständige Abfangen Leistung kostet.
Nach einem weiteren umfangreichen Gespräch mit Hr. Wanner, vielen Dank - hier wird man auch nach dem Kauf nicht allein gelassen, bestätigte sich auch meine Vermutung das zu früh und zu schnell in der Startphase Höhe gezogen wurde und der Strömungsabriss kam.
Aufgrund der hohen Steigung der Luftschraube, die erst spät greift, hätte das Modell erst auf Fahrt kommen müssen und dann hätte man Höhe ziehen sollen.
Hier ist eine interressante Diskussion zum Thema.
Das Hauptproblem war also vermutlich das zu frühe ziehen, man hätte das Modell erst laufen lassen sollen, der Schwerpunkt ist aber weiterhin noch ungeklärt, wenn man so andere Piloten hört. Trotzdem bleibt es ein sehr interressantes Modell, was sicher wieder im Bastelkeller eintreffen wird...
Aufbau der Fläche (soweit man dies sehen kann)
Die Verkastung des Hauptholmes besteht aus Balsa hochkant, ohne Beschichtung, die Hilfsholme aus Schaumstoff beitseitig mit GFK überzogen. Alle Holme sind mit Epoxy--Microballons Gemisch verklebt. Stützstoff vermutlich Rohazell mit 25g GFK Innenlage. Die Flächenbefestigungsschrauben befinden sich in eingeharzten Hartholzstückchen.
Einen Testbericht gibt es in der Zeitschrift Modell Heft 4/2003.
Fotos: Burghard Gruszla